Benediktinerregel - OEVE Consulat Romania
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Benediktinerregel

Der heilige Benedikt (Benedikt von Nursia) übte einen grundlegenden Einfluss auf die europäische Kultur und Zivilisation aus. Die Werke des heiligen Benedikt, insbesondere die Klosterregeln, sind wahre Quellen der Spiritualität, die Europa im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. Ohne Gebet gibt es keine echte Gotteserfahrung. Die vom heiligen Benedikt vorgeschlagene Spiritualität steht nicht außerhalb der Realität des täglichen Lebens. Inmitten der Schwierigkeiten seiner Zeit lebte er unablässig unter dem Blick Gottes, ohne jemals die Pflichten des täglichen Lebens und den Menschen mit seinen konkreten Bedürfnissen aus den Augen zu verlieren. Indem er Gott betrachtete, verstand der heilige Benedikt die Wirklichkeit des Menschen und seine Mission.

Die berühmte Benediktinerregel wurde 529 n. Chr. im Kloster von Montecassino verfasst. Die Benediktsregel ist eine Synthese aus den früheren monastischen Traditionen und besteht aus 73 Kapiteln. Sein Wesen besteht in der Heiligung des Mönchs durch das Gemeinschaftsleben und das Gebet. In der benediktinischen Regel liegt der Schwerpunkt auf dem psychologischen, physiologischen und spirituellen Gleichgewicht des Mönchs, um ein harmonisches und ausgeglichenes Leben in der Nachfolge Christi, des einzigen Lehrers der Mönchsseelen, zu führen.

Benedikt (480-547 n. Chr.) wurde in Nursia (Norcia, Umbrien) als Sohn eines wohlhabenden Mannes geboren. Er führte ein heiliges Leben, voller Gebet und Askese, ein Leben im Glanz der Wahrheit und nicht im bunten Licht der Höflichkeit und Konformität. Die Gründung des Benediktinerordens und die Reform der klösterlichen Traditionen brachten ihm den Beinamen „Vater des abendländischen Mönchtums“ ein.

Papst Paul VI. charakterisierte sie so: „Als Schöpfer der Einheit, als Meister der Zivilisation, vor allem aber als Anker Christi und Begründer des klösterlichen Lebens im Abendland hat Benedikt mit seinen geistlichen Söhnen den christlichen Fortschritt in Europa durch das Kreuz, das Buch und den Pflug gebracht“. Aus diesem Grund gilt der heilige Benedikt seit 1964 als Schutzpatron Europas. Der jetzige Papst hat den Namen Benedikt gewählt, und mit diesem Namen den Geist des Dialogs und der Offenheit.

Die Gebote des heiligen Benedikt leiten uns in unserem ritterlichen Handeln. Es ist daher eine Ehrenpflicht für jeden Mitbruder, der Mitglied des Ordo Equestris Vini Europae ist, sie zu übernehmen. In der nachstehenden Datei finden Sie die rumänische Übersetzung der „Regula Benedicti“.

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